• Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans und der örtlichen Bauvorschriften im beschleunigten Verfahren gem. § 13 b BauGB
  • Entwurfsbeschluss des Bebauungsplans mit zeichnerischem Teil, Textteil, Begründung und dem Umweltbericht inkl. Anlagen
  • Auslegungs- und Beteiligungsbeschluss des Bebauungsplan-Entwurfs

 

Der Gemeinderat der Stadt Lauterstein hat in seiner Sitzung am 24.09.2019 gem. § 2 Abs.1 BauGB beschlossen, den Bebauungsplan „Jauch II Erweiterung“ aufzustellen. Dieser wird in Abstimmung mit dem Landratsamt Göppingen im beschleunigten Verfahren nach § 13b BauGB aufgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass im beschleunigten Verfahren auf die frühzeitige Beteiligung und Auslegung, auf eine Umweltprüfung, einen Umweltbericht und eine Umweltüberwachung, eine Eingriffs- / Ausgleichsbilanzierung und auf eine zusammenfassende Erklärung verzichtet wird.

In der Gemeinderatssitzung am 24.09.2019 wurden die Bebauungsplanunterlagen, bestehen aus

  1. dem zeichnerischen Teil im Maßstab 1: 500, Datum 24.09.2019, gefertigt von VTG Straub mbH,
  2. dem Textteil, Datum 24.09.2019, gefertigt von VTG Straub mbH,
  3. der Begründung, Datum 24.09.2019, gefertigt von VTG Straub mbH und
  4. dem Umweltbericht mit Eingriffs-/ Ausgleichsbilanzierung, Datum 19.07.2019, gefertigt von Hr. Dipl.-Ing. (FH) K.Saur,

als Bebauungsplan-Entwurf beschlossen.

Das ca. 1.720m² große Plangebiet liegt nördlich des Gemeindezentrums und umfasst zu Teilen die Flurstücke Nr. 1103 (landwirtschaftlicher Weg), 1104 und 1109 (Kaltenfelder Straße)

Die genaue Abgrenzung ergibt sich aus folgendem Lageplan.

Geltungsbereich Bebauungsplan-Entwurf vom 24.09.2019

2019 Jauch Plan klein

Die Stadt Lauterstein beabsichtigt durch den Bebauungsplan „Jauch II - Erweiterung“ die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Wohnflächen zu schaffen.

Im Detail sollen mit dem Bebauungsplanverfahren die konkreten bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für eine zeitnahe Entwicklung eines Einzel- bzw. eines Doppelhauses geschaffen werden. Für dieses Vorhaben liegt bereits eine konkrete Anfrage bei der Stadtverwaltung vor.

Der aktuelle Geltungsbereich befindet sich im Außenbereich. Jedoch ist die Fläche derzeit im Flächennutzungsplan 1984 als „geplante Wohnfläche“ ausgewiesen.

Im beschleunigten Verfahren besteht kein Entwicklungsgebot aus dem Flächennutzungsplan, dieser ist im Wege der Berichtigung anzupassen. Mit Inkrafttreten des vorliegenden Bebauungsplans wird keine Änderung des geltenden Flächennutzungsplans notwendig.

Mit Inkrafttreten dieses Bebauungsplans treten alle bisherigen bauordnungs- und planungsrechtlichen Festsetzungen in seinem Geltungsbereich außer Kraft.

Artenschutzrechtliche Belange wurden durch Hr. Dipl.-Ing. Saur geprüft. Aus artenschutzrechtlicher Sicht liegen durch die Planung keine Anhaltspunkte für Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG vor.Durch das Bebauungsplanverfahren wird gewährleistet, dass private und öffentliche Belange gerecht untereinander abgewogen werden.

Die Verwaltung wurde beauftragt, die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.2 BauGB und die Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs.2 BauGB durchzuführen.

Der Bebauungsplan-Entwurf, bestehend aus den o.g. Unterlagen [Nr. a) bis d)] liegen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom

04.10.2019 bis einschließlich 06.11.2019

im Rathaus Lauterstein, Hauptstraße 75, 73111 Lauterstein, während der üblichen Dienstzeiten zur allgemeinen Information der Öffentlichkeit öffentlich aus. Zusätzlich können gemäß § 4a Abs.4 BauGB die genannten Unterlagen während des Auslegungszeitraums über die Homepage der Stadt Lauterstein (http://www.lauterstein.de) bezogen werden.

Zeitgleich werden die berührten Behörden und betroffenen sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.2 BauGB, sowie die Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs.2 BauGB beteiligt und um Abgabe einer Stellungnahme gebeten.

Einwände, Anregungen und sonstige Hinweise können durch jedermann innerhalb der oben genannten Frist schriftlich oder zur Niederschrift sowie digital unter der oben genannten Adresse bzw. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abgegeben werden.

Ort und Dauer der öffentlichen Auslegung sind hiermit gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.

Es wird weiter darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

M. Lenz,
Bürgermeister

pdf Zeichnerischer Teil ca. 5 MB
pdf Textteil ca. 0,5 MB
pdf Begründung ca. 0,5 MB
pdf Umweltbericht ca. 1 MB
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